Vero – Was sagst du dazu?

Anfang März hat das soziale Netzwerk Vero Schlagzeilen gemacht. Die neue App (eigentlich gibt es sie schon seit 2015, aber wurde erst jetzt richtig bekannt) warb mit lebenslanger kostenloser Nutzung für die ersten Millionen User. Der Ansturm war so groß, dass die App offensichtlich überlastet war, abstürzte und lange Ladezeiten hatte. So verlängerte der Betreiber der App seine Strategie der lebenslangen kostenlosen Nutzung –  soweit ich weiß bis heute.

Vero ist eine Mischung aus Instagram und Facebook. Hier kann man Fotos, Links, Musik, Filme, Bücher und Orte mit Freunden, Bekannten oder allen Followern teilen. Das Design ist clean und die App erklärt sich im Grunde von selbst.

Vero wirbt damit, keine Werbung zu schalten, daher sollte die Nutzung der App auch einen kleinen Betrag kosten. Außerdem wird kein Algorithmus genutzt. Das heißt, die Beiträge werden in chronologischer Abfolge gezeigt und nicht nach irgendwelchen gesammelten Daten der App, woraus die vermutlichen Interessen des Nutzers geschlossen werden. Zudem verspricht der Anbieter, dass keine Daten gespeichert werden.

Dies klingt soweit ganz positiv, jedoch gibt es um den Gründer der App negative Schlagzeilen. Der Gründer ist Ayman Hariri. Seine Familie hat einen zweifelhaften Ruf. Sein Vater war Ministerpräsident im Libanon und ihm wurde Korruption vorgeworfen. Ayman Hariri soll über 7000 ausländische Mitarbeiter der App nicht bezahlt haben. Außerdem seien die Arbeitsbedingungen unzumutbar.

Vero hat noch immer etwas längere Ladezeiten. Bisher ist, nach meinem Empfinden, noch nicht viel auf der Plattform los, sodass ich die App noch nicht viel genutzt habe. Die Idee als solche, finde ich jedoch sehr gut. Viele haben aufgrund der Schlagzeilen um Ayman Hariri ihren Vero-Account wieder gelöscht. Wie stehst du dazu? Welche Erfahrungen hast du mit Vero gemacht?

Die Infos habe ich von chip.de entnommen.

3 Kommentare zu „Vero – Was sagst du dazu?

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  1. ich nutze sie auch wenig, finde sie aber gar nicht so übel. Mal sehen ob sie sich durchsetzt. Als WhatsApp von Facebook übernommen wurde sind viele zu anderen Anbietern gewechselt, die sich aber alle nicht durchgesetzt haben. Was ich sehr bedauert habe. Die breite Masse whatsappt weiter. Ich glaube, die meisten werden bei Instagram bleiben.
    Natürlich kann man dem Gründer sicher viel vorwerfen. Aber da gibt es auch andere denen (gerade in den letzten Tagen) man sich viel vorwerfen kann. Mir fallen da auch spontan die Fabriken in Bangladesch eine, in denn Kleidung gefertigt wird, usw. Ich müsste dann auch mein Smartphone gegen ein Fairphone tauschen.
    Ich bin aber auch kein Freund von Ausbeutung, schlechten Löhnen und Kinderarbeit.
    Wie kann man die Welt ändern?

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